Im europäischen Vergleich ist die Zahl der Business Angels in Deutschland durchaus noch ausbaufähig. Grund: im Ausland bereits existierende Investitionszulagen und steuerliche Anreizsysteme fehlen hierzulande noch.

Erfreulicherweise möchte die Bundesregierung dies nun ändern und kündigte im Rahmen des „Innovationsdialogs“ eine Investitionszulage zur Wagniskapitalfinanzierung junger innovativer Unternehmen an.

Schaut man nach Großbritannien, so bietet sich mit dem seit 1994 existierenden „Enterprise Investment Scheme“ (EIS) ein Best-Practice-Beispiel: Laut einer Evaluierung aus dem Jahr 2009 haben nämlich 80% der Investoren das EIS mindestens einmal genutzt. Ein Viertel der Investitionen wäre ohne EIS nicht zustande gekommen.

Die Bundesregierung will bis zur Sommerpause einen Entwurf vorlegen. Wesentliche Eckpunkte dürften sein:

- Investitionszulage von 20 % der Finanzierungssumme des Business Angels

- Halten der Beteiligung über mindestens drei Jahre (außer bei Insolvenz des gegründeten Unternehmens)

- Fokus auf KMU

Konkrete Pläne soll es noch vor der Sommerpause geben – wir sind gespannt.

 

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