CaWooM!  Picapica!? Klingt nach Dada, finden Sie nicht auch? Tatsächlich verbergen sich hinter diesen Namen zwei der insgesamt 15 innovativen Gründungsprojekte der Universitäten in Weimar und Jena, die sich im Rahmen des Gründer- und Innovationstages am 13. November vorstellten.

Der Gründer- und Innovationscampus Jena-Weimar hatte zu dieser Veranstaltung geladen und etwa 400 Gäste und Beteiligte folgten der Einladung in die Villa am Paradies. Das Veranstaltungsprogramm bot viel Interessantes. So ging es in der Podiumsdiskussion  “Gründen ist wie Busfahren: einsteigen, umsteigen, aussteigen!” um positive Erfahrungen beim Gründen, aber auch um so manche Hürde, die bewältigt wurde.

Die Werkschau der 15 Gründungsprojekte wurde zu regem Austausch mit den Gründern genutzt. Vor den einzelnen Ständen bildeten sich dichte Menschentrauben, um sich die Produkt- und Dienstleistungsideen erklären zu lassen. CaWooM ist übrigens eine graphische Online-Programmierung, die es jedem ohne Vorkenntnisse ermöglicht, seine Internetanwendungen für eine Vielzahl von Plattformen selbst zu entwickeln. Picapica ist ein Webdienst, der die Suche  nach Plagiaten automatisiert. Daneben gab es u.a. auch einen modularen Schuh zum Selbermachen zu bestaunen und ein neuentwickeltes Mikroskopieverfahren zur Darstellung Nanometergroßer Objekte.

Am Abend wurde auf recht unterhaltsame Art der Gründerchamp 2012 gewählt. In gerade mal 30 Sekunden mussten die einzelnen Gründerteams ihre Idee dem Publikum und der Jury überzeugend präsentieren. Da wurde das Podium zur Bühne und die Gründerteams überboten sich gegenseitig in ihren kreativen Auftritten. Die Jury hatte dann jeweils noch 2 Minuten Zeit, um dem Gründerteam Fragen zu stellen. Gleich beide Preise (Der mit 700 Euro dotierte und von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Jena mbH gestifteter Jurypreis sowie der Publikumspreis in Höhe von 300 Euro, bereitgestellt vom Technologie- und Innovationspark Jena) gingen an das Projekt Unired. Unired ist ein mobiles Informationssystem, das für Katastrophen- und Rettungseinsätze entwickelt wurde. Während des Einsatzes können schnell Daten aufgenommen und zielgerichtet und selbstorganisierend zwischen den einzelnen Einsatzkräften und Behörden ausgetauscht werden. Entwickelt wurde Unired im Rahmen eines Forschungsprojekts am Institut für Informatik der Universität Jena.

 

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