Die Milchkuh auf dem Fahrrad

Am 13. Juni 2014, in In eigener Sache, Termine, von Dana Lipka

Das THÜBAN Matching No.1/2014 fand am 11. Juni in den Räumen unseres neuen Fördermitgliedes, der Sparkasse Jena-Saale-Holzland in Jena satt.

Die angekündigten Gründungsprojekte versprachen einen interessanten Abend und die 22 anwesenden Business Angels und Investoren wurden nicht enttäuscht.

Nach der Begrüßung durch den Sparkassenvorstand Thomas Schütze führte der Vorstandsvorsitzende des THÜBAN e.V. Frank Siegmund durch den Abend und stellte vier innovative Gründungsprojekte aus Dresden, Mühlhausen und Jena vor.

Den Anfang machte fodjan. Dabei handelt es sich um eine neue Generation Futtermittelsoftware, welche die Rationsberechnung von landwirtschaftlichen Nutztieren entscheidend verbessert (smart feeding). Zusätzlich soll ein Marktplatz für Futtermittel integriert werden, welcher für den Landwirt nicht nur aktuelle Angebote bereithält, sondern die aus dem smart feeding gewonnenen Daten aktiv nutzt, um  automatisch optimale Zukaufsmöglichkeiten vorzuschlagen.

Die Möve equipment & design GmbH aus Mühlhausen stellten eine neu entwickelte und patentierte Getriebemechanik für Fahrräder und eBikes vor. Diese soll die Effizienz der Tretkurbel beim Fahrrad um 50% steigern und gleichzeitig für eine ergonomischere Tretbewegung sorgen. Am Ende steht sozusagen das “eBike ohne Akku”, welches das Radfahren deutlich leichter oder schneller macht. Außerdem gibt es in der rein mechanischen Variante keine Reichweitenlimitierung, da kein Akku benötigt wird.

Einmalig schnelle und zugleich hochgenaue 3D-Sensorik entwickelt und vertreibt die EnShape GmbH aus Jena Dabei handelt es sich um optische  3D-Messsysteme, die hochgenau messen und in ihrer erreichbaren Messrate konkurrenzlos schnell sind. Diese innovative Technologie ermöglicht erstmals die Formvermessung von hochdynamischen Vorgängen (z.B. Crashtests oder Airbag-Entfaltungen). Aber auch Vermessungsanwendungen in der Robotik oder für industrielle Inspektionen zur Qualitätssicherung am Fließband sind denkbar.

Den Abschluss bildeten die Gründer von unired mit ihrem digitalen Informationsmanagementsystem für die effiziente Rettung und den Schutz von Menschen. Das auf Basis von Java entwickelte System “iSEG” erlaubt als erste, auf dem Markt verfügbare Anwendung die Erfassung und behördenübergreifende Verteilung aller relevanten Informationen bei einem Rettungseinsatz. Auch die Einsatz-Nachbereitung wird durch iSEG effektiv unterstützt. Durch die elektronische Erfassung aller relevanten Informationen entsteht während des Einsatzes eine vollständige Einsatzdokumentation.

Nach den Präsentationen hatten die Teilnehmer bei einem Imbiss die Gelegenheit sich bei interessanten Gesprächen weiter auszutauschen und erste Kontakte zu knüpfen. Wir wünschen den Gründern viel Erfolg auf dem Weg zum erfolgreichen Unternehmen. Wir sind uns sicher, dass alle vier Projekte großes Potential haben sich am Markt durchzusetzen.

Ein großer Dank geht an die Sparkasse Jena-Saale-Holzland für die Gastfreundschaft und die rundherum gelungene Veranstaltung.

 

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